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Andere Gewohnheiten - außergewöhnliche Feste

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Andere Gewohnheiten und außergewöhnliche Feste in Indien: Indien-Corner Kultur
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Andere Gewohnheiten - außergewöhnliche Feste

Andere Gewohnheiten

Indien ist das Land der bunten Farben, der Gewürze und der Gegensätze. Die Sitten und Bräuche dieses Landes unterscheiden sich in ein paar wesentlichen Punkten von unseren europäischen Gewohnheiten. Um Ihren Aufenthalt am Subkontinent so angenehm wie möglich zu gestalten, finden Sie hier die wichtigsten „Benimm-Ratschläge“:

Traditionelle Begrüßung

Die landesübliche Begrüßung in Indien ist der „Namaste“-Gruß. Übersetzt bedeutet „Namaste“ so viel wie „Ich verbeuge mich vor Dir“. Die Handflächen werden dabei aneinander gelegt und auf Brusthöhe angehoben und der Kopf wird leicht abgesenkt. Die Höhe der Hände variiert dabei je nach sozialem Stand des Gegenübers.

Bekleidung

Die „standesgemäße“ Kleidung genießt in Indien einen hohen Stellenwert. Obwohl es in Teilen Indiens oftmals sehr heiß ist, sind kurze Hosen ein absolutes No-Go. Als Frau sollte man auch auf knappe oder ärmellose Oberteile verzichten.

Anadi Tipp

Idealerweise besteht Ihr Reisegepäck aus langen Baumwollhosen, T-Shirts, dünnen Hemden usw.

Die linke Hand

In Indien wird die linke Hand einzig und allein für hygienische Zwecke verwendet – sie gilt als unrein. Daher ist es zu vermeiden, jemanden mit der linken Hand zu berühren oder damit Essen zu reichen.

Heranwinken

Eine Person nach europäischer Art heranzuwinken, gilt in Indien als Beleidigung. Zum „korrekten“ Heranwinken ist es üblich, den Arm nach vorne auszustrecken und die Hand nach unten zu bewegen.


Außergewöhnliche Feste

Die indische Bevölkerung liebt es, sowohl große als auch kleine Feste zu zelebrieren. Wegen einer Vielzahl von religiösen und regionalen Unterscheidungen, kommt es zu einer beträchtlichen Anzahl verschiedener Festivitäten – es gibt kaum einen Tag im Jahr, an welchem nicht irgendwo in ausgelassener Stimmung gefeiert wird. Die meisten Veranstaltungen fallen jedes Jahr auf einen anderen Tag, weil sie nach dem Mondkalender ausgerichtet werden.
Charakteristisch für indische Feste sind Attribute wie Farben, Heiterkeit, Enthusiasmus, Predigten und Rituale. Im Folgenden haben wir für Sie einen Überblick der wichtigsten indischen Feste zusammengestellt:

Holi

Diese farbenprächtige Feierlichkeit ist eines der bedeutendsten Feste der Hindus. Mit dem gegenseitigen Überschütten von gefärbtem Wasser oder Pulver wird die Ankunft des Frühlings zelebriert. In der Nacht vor dem eigentlichen Holi-Fest werden Freudenfeuer entzündet, um die symbolische Vernichtung des teuflischen Dämonen Holika zu demonstrieren, welcher von Jahr zu Jahr „vehement“ das Winterende behütet. Überwiegend finden die äußerst bunten Veranstaltungen im Norden Indiens statt – eine Ausnahme ist Bangalore, wo der Tag des Holi-Festes als nationaler Feiertag gilt.

Anadi Tipp

Ziehen Sie an diesem Tag nicht Ihre beste Kleidung an!

Dussehra

Bei diesem äußerst populären Fest, welches 10 Tage lang dauert, wird durch Bildverbrennungen und Feuerwerke der Sieg des Gottes Rama über den Dämonenkönig Ravana gefeiert. Diese Feierlichkeiten sind in ganz Indien verbreitet und unter unzähligen Namen wie beispielsweise Ram Lila oder Durga Puja bekannt.
Im nordindischen Kulu wird dieser nationale Feiertag am prunkvollsten begangen: Durch die farbenprächtige und fröhliche Gestaltung der Festivitäten kann das Kulu Valley wirklich jeden davon überzeugen, warum es den famosen Beinamen „Tal der Götter“ trägt.

Diwali

Das fröhlichste aller Feste des Hindukalenders dauert fünf Tage und ist ebenfalls ein nationaler Feiertag. Ein wichtiges Merkmal dieser Feierlichkeiten sind unzählige Öllampen welche nachts entzündet werden, um der Gottheit Rama den Heimweg aus dem Exil zu erleichtern.

Der Ablauf der fünftägigen Feier gestaltet sich wie folgt:

Der erste Tag ist gleichzeitig der Beginn eines neuen Geschäftsjahres.
Der zweite und dritte Tag ist den Gottheiten Krishna und Shiva gewidmet.
Der vierte Tag dreht sich um den freundlichen, wenn auch hochnäsigen Dämonen Bali.
Am fünften Tag müssen alle Männer ihre Schwestern besuchen, um ihnen die Tikka (traditionell indischer Schmuck) auf ihre Stirn zu legen.